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Grundschule "Teupitz am See" - ganz konkret

An unserer Schule lernen 154 Schüler aus Teupitz, Schwerin, Köris, Münchehofe und unsere Willkommenskinder aus Egsdorf.

 

Der Anteil der Fahrschüler beträgt insgesamt 80%.

 

Für den Unterricht stehen 11 Lehrer/innen zur Verfügung.

 

Die Betreuung der Kinder nach dem Unterricht ist über die Verlässliche Halbtagsgrundschule und die entsprechenden Kooperationsverträge geregelt. Die Finanzierung erfolgt ausschließlich durch das Land.

 

In der Schule ist ein Hort eingegliedert, der im Schulgebäude untergebracht ist. Diese Verantwortung obliegt der Kita Teupitz entsprechend unserem Kooperationsvertrag.

 

Räumliche Bedingungen:

 8 Klassenräume im Bestand und im Neubau, 4 Horträume

 4 Fachkabinette: 2 Computerkabinette, ein Werkraum,

 2 Teilungsräume, 1 Aula,

 1 Speiseraum, Küche, Schulküche,

 1 Unterrichtsmittelraum,

 1 Beratungsraum,

 1 Lehrerzimmer,

 1 Sekretariat,

Außenbereich:

Sporthalle, „Grünes Klassenzimmer", Kunststoff-Kleinsportanlage, Schulhof

 

Zu Beginn des Schuljahres 2009/2010 wurden 4 Klassenräume mit je einer interaktiven Tafel ausgestattet.

 

Seit dem Schuljahr 2010/2011 verfügt jede Klasse über eine interaktive Tafel.

 

Die zwei Computerkabinette sind jeweils für eine Klasse ausgestattet.

Alle PCs´ in der Schule sind verbunden und somit können die Daten mittels Server von jedem PC aus, in den Klassenräumen und im Lehrerzimmer, aufgerufen werden.

 

Für den Unterricht bzw. für Schulveranstaltungen stehen bereit: eine Digitalkamera, zwei Aufnahmegeräte, je eine kleine und große Musikanlage incl. mehrerer Mikrofone.

 

Das Sekretariat ist mit einem Kopiergerät sowie einem Computerarbeitsplatz inklusive Drucker und Internetzugang ausgestattet.

 

Für die Schulverwaltung zur Datenpflege und Statistik wird das Programm Winschule eingesetzt.

 

Im Lehrerzimmer stehen zwei Computerarbeitsplätze mit Drucker bereit.

 

Der Werkraum verfügt über 18 Arbeitsplätze mit je einem Schraubstock und verschiedenen Werkzeugen, außerdem eine Tischbohrmaschine.

 

Der NaWi-Raum besitzt Stromanschlüsse für jeden Schülerarbeitsplatz.

 

Die 1998 errichtete Sporthalle sowie die Kleinsportanlagen verfügen über eine moderne Ausstattung gemäß den Standards des Sports.

 

In vielen Zusammenkünften haben Schüler, Lehrer und Eltern miteinander und untereinander die wichtigsten Punkte diskutiert, die unsere Schule ausmachen sollen.

 

Oberstes Gebot unserer Vision von Schule sollte sein, dass die Mehrheit der Beteiligten gern zu uns in die Schule kommt. Dazu bedarf es:

 

  • einer angenehmen Arbeitsatmosphäre (Miteinander leben - miteinander lernen, Teamgeist in der Klasse, im Kollegium und in der Elternschaft)

  • eines guten Lehrer- Schüler- und Lehrer- Elternverhältnisses

  • der „gläsernen Schule"

  • qualifizierter und motivierter Lehrer, die sich neben der Schule auch mit dem Ort verbunden fühlen

  • eines konstruktiven Verhältnisses zwischen Schulleitung und allen Mitarbeitern

  • gegenseitiger Achtung, Akzeptanz und Verständnisses

  • genereller Gewaltfreiheit ( Don`t touch me! Es gibt keine Berührung mit der Begründung, es sei nur Spaß!)

  • des freudigen Lernens im Mittelpunkt allen Denkens (Wir wollen keinen Eimer füllen, wir wollen ein Feuer entfachen.)

  • abwechslungsreichen Unterrichts

  • eines hohen Leistungsniveaus

  • der maximalen Förderung begabter wie lernschwacher Schüler

  • einer kindgerechten Schulgestaltung

  • vielfältiger Freizeitangebote

  • der Einhaltung von Regeln zwecks Ordnung, Sauberkeit und Disziplin

  • einer hochwertigen Ausstattung

  • der Akzeptanz und Wahrnehmung in den Orten

  • regelmäßiger, am besten interaktiver Veranstaltungen

 

Wo Schule funktionieren soll, steht auch die Leitung in der Pflicht. Die Anforderungen sind vielfältig und kommen in den Educational Leadership bestens zum Ausdruck:

1. Visionen: ... fördert gemeinsame Glaubenssätze, Gemeinschaftsgeist und Kooperation in der Schule.

2. Ideale und Glaubenssätze: ... kommuniziert und handelt aus starken Idealen und Glaubenssätzen über Schule heraus.

3. Fokus: ... schützt Lehrerinnen und Lehrer vor Themen und Einflüssen, die sie von ihrer Unterrichtszeit oder ihrem Ziel abhalten.

4. Rolle als Agent für Veränderung: ... ist gewillt und bereit, die bestehenden Verhältnisse aktiv zu verändern.

5. Kenntnis der Richtlinien, des Unterrichtens und der Bewertung: ... kennt gegenwärtige Praktiken und weiß, wie man Entwicklung in diesen Gebieten fördert.

6. Rolle als Motivator: ... inspiriert und führt neue und herausfordernde Neuerungen an.

7. Beziehung: ... demonstriert Empathie auf persönlicher Ebene mit Lehrerinnen und Lehrern und dem Personal.

8. Flexibilität: ... passt sein oder ihr Führungsverhalten den Bedürfnissen der gegenwärtigen Situation an und kann Widerspruch ertragen.

9. Präsenz: ... pflegt hochwertigen Kontakt und Interaktion mit Lehrerinnen und Lehrern und Schülerinnen und Schülern.

10. Anerkennung: ... erkennt individuelle Leistungen an und belohnt sie.

11. Kommunikation: ... etabliert feste Kommunikationsstränge mit Lehrerinnen und Lehrern und Schülerinnen und Schülern.

12. Bestätigung: ... erkennt Schulleistungen an und feiert sie, akzeptiert Versagen oder Fehler.

13. Ressourcen: ... versorgt Lehrerinnen und Lehrer mit Material und professioneller Unterstützung, die für die Ausübung ihrer Arbeit notwendig ist.

14. Richtlinien, Unterricht und Bewertung: ... ist direkt an der Planung und Implementierung von Richtlinien, Unterrichtspraktiken und Bewertungskriterien beteiligt.

15. Input: ... bezieht Lehrerinnen und Lehrer in die Planung und Implementierung wichtiger Entscheidungen und Vorgehensweisen ein.

16. Intellektuelle Anregung: ... stellt sicher, dass das Kollegium die aktuellen Theorien und Praktiken kennt.

17. Setzen von Prioritäten: ... etabliert klare Ziele und hält die Ziele im Vordergrund der Aufmerksamkeit der Schulgemeinschaft.

18. Ordnung: ... etabliert eine Reihe von Standardverfahren und Routinen.

19. Repräsentant: ... ist Anwalt und Sprecher für die Schule.

20. Beobachtung und Evaluation: ... beobachtet die Effektivität von Schulpraktiken und deren Einfluss auf das Lernen der Schülerinnen und Schüler.

 

Waters, Marzano, Mcnulty, Leadership That Sparks Learning, Educational Leadership Vol 61, No.7, April 2004

 

Vision in unserer Schule

 

Unser Ziel seit vielen Jahren ist die musisch orientierte Grundschule. Im Musikunterricht lernt jeder Schüler ab der zweiten Hälfte der ersten Klasse Blockflöte spielen und kann ab vierte Klasse zusätzlich Querflöte spielen lernen. Der Tanzunterricht ist fester Bestandteil des Sportunterrichts. Ihr angeeignetes Können zeigen unsere Schüler regelmäßig bei Auftritten und Konzerten in und außerhalb der Schule.

 

Seit 2007/08 dürfen wir darüber hinaus als Verlässliche Halbtagsgrundschule, mit einem entsprechenden Anbau ausgestattet, agieren. Damit haben wir natürlich viel mehr Möglichkeiten, unserem Anspruch gerecht zu werden. Neben den althergebrachten Musen widmen wir uns auch denen unserer Zeit:

 

  • Lyrik,

  • Instrumentalspiel,

  • Erzählkunst, Kunst des Schreibens,

  • Theater spielen,

  • Gesang,

  • Tanz, ästhetische Sportarten und Schach,

  • Umgang mit Globus und Zirkel,

  • Malerei, Keramik,

  • Esskultur

 

Seit 2009 sind wir auch eine Schule mit naturwissenschaftlichem Profil. Durch das Experimentieren lernen die Schüler wesentlich effektiver, denn "selbst ausprobieren und ausführen" schafft mehr Lernerfolge. Wir beteiligten uns am prima(r)forscher-Projekt und legen großen Wert auf forschendes Lernen im Schulalltag.

 

Unser Ziel ist es, Kinder zu erziehen,

 

  • die nicht im bloßen Zweckhaften stecken bleiben,

  • die nicht bloß essen, sondern schön und mit Genuss speisen,

  • die sich nicht bloß bewegen, um voranzukommen, sondern auch gern tanzen,

  • die sich nicht bloß an Plänen mit klarem Grund-, Auf- und Seitenriss orientieren, sondern auch Bilder lieben lernen,

  • die nicht bloß in der Musik bis 3 bzw. 4 zählen lernen, sondern sich inspirieren lassen können,

  • die nicht nur fragen: "Was soll das?", sondern "Was ist das?",

  • die Gedichte und Märchen nicht bloß als Buch- und Stundenfüller, sondern als etwas Schönes empfinden,

  • die Spiel und Phantasie beglücken,

  • die immer wieder staunen: vor Blumen, Käfern, Steinen, Sternen und vor allem Menschen,

  • die ihren Sinn bewahren für Zärtlichkeit und Romantik.

 

Wir reden nicht von Schöngeistern, die der Realität zu entschweben drohen. Wir reden von Kindern, die im Sport ebenso präsent sind wie in den Fächern und in vielen Freizeitbereichen. Wir wollen heute Kinder begleiten, die morgen neben ihrer beruflichen Erfüllung auch dem stets wachsenden Freizeitpotential gewachsen sind.

 

Beim Musizieren, Tanzen, Spielen oder Rezitieren kann das Kind Nachgestalten - nachgestalten und mit eigenem Können verbinden. Die Erkenntnis, dass eigenes Können und eigenes Schaffen mit dem Nachgestalten beginnt, ist nicht neu. Im gemeinschaftlichen Verwirklichen dieser Idee liegt die Chance für Kreativität, Aktivität und Fleiß. Musisches und kreatives Schaffen ist Voraussetzung für die Verbindung der beiden Hirnhälften nach Birkenbihl und letztlich Basis für Lebensqualität.

 

Es gilt nicht einen Eimer zu füllen, sondern ein Feuer zu entfachen!